Empire Cookie, oder wie man in Winnipeg sagt – Imperial Cookie – Elegantes Mürbeteig-Sandwich-Cookie mit Himbeerkonfitüre
Diese eleganten schottisch-kanadischen Sandwich-Cookies sind ein Wahrzeichen von Winnipeg – und wenn du sie einmal probiert hast, weißt du sofort, warum sie blitzschnell verschwinden.
Der Imperial Cookie ist ein Sandwich-Cookie aus leichtem und luftigem Mürbeteig, mit Himbeerkonfitüre in der Mitte, einem süßen weißen Zuckerguss obendrauf und einem kleinen roten Punkt in der Mitte.
Das Empire Biscuit ist ein traditionelles schottisches Gebäck, das auch in anderen europäischen Ländern wie Deutschland, Belgien und Irland beliebt ist – und in Winnipeg ist es ein absoluter Klassiker, den wirklich jeder kennt. Ernsthaft: Wenn du jemals in Winnipeg warst, hast du diese wunderschönen Cookies bestimmt in fast jedem Café gesehen. Sie sind buchstäblich überall – und das zu Recht, denn sie sind einfach unglaublich lecker!
Diese eleganten und zarten Cookies sind tatsächlich ganz einfach zuzubereiten. Und glaub mir: Egal wo du sie hinbringst, sie sind im Nu weg!
Schau dir diese zarte, leichte und luftige Textur an!!!
Im Jahr 2025 überarbeitet mit verbesserten Anleitungen, weicherer Textur und genaueren Backzeiten. Vielen Dank für all die Liebe, die dieses Rezept über die Jahre erhalten hat!
Zutaten
- 1 Tasse ungesalzene Butter, Zimmertemperatur
- 120 ml (100g) Zucker
- 120 ml (60g) Puderzucker
- 2 Eier
- 2 TL Vanille
- 4 Tassen (480 g) gebleichtes Kuchenmehl (Mehl Type 405), minus 2 Esslöffel
- 2 EL (16 g) Speisestärke
- 8 ml Backpulver
- 3 ml feines Salz
- 1 Tasse Himbeerkonfitüre oder mehr nach Bedarf
- kandierte Kirschen zum Verzieren, optional
- 2 Tassen Puderzucker, gesiebt
- 3 ml Mandelextrakt
- 2 EL heißes Wasser oder Milch (nach Bedarf etwas weniger oder mehr für die richtige Konsistenz)
- eine Prise Salz
Zubereitung
- 1
Die Butter auf mittlerer bis hoher Stufe 2–3 Minuten schlagen, bis sie hell und cremig ist. Beide Zuckersorten hinzufügen und weitere 3–4 Minuten schlagen, bis die Masse luftig und leicht ist. Dabei die Schüssel zwischendurch abschaben. Dieses Einarbeiten von Luft sorgt für eine schöne Höhe, ohne dass man zu viel Backpulver braucht.
- 2
Die Eier einzeln auf niedriger bis mittlerer Stufe hinzufügen und nach jedem Ei nur kurz verrühren, bis es eingearbeitet ist. Sobald die Eier drin sind, bitte nicht zu lange schlagen – das macht den Teig zäh. Schüssel abschaben.
- 3
In einer separaten Schüssel Mehl Type 405, Speisestärke, Backpulver und Salz miteinander verquirlen. Einmal sieben, damit alles gleichmäßig verteilt ist.
- 4
Die Mehlmischung in drei Portionen zugeben und mit einem Teigschaber oder Holzlöffel vorsichtig unterheben, bis der Teig gerade so zusammenkommt. Ich siebe die Mischung lieber hinein, anstatt sie einzuschaufeln. Falls nötig, kurz auf niedriger Stufe 10–15 Sekunden mixen, um alles zu verbinden. Der Teig sollte weich sein, aber nicht kleben.
- 5
Den Teig in zwei Scheiben teilen, fest einwickeln und mindestens 2 Stunden (oder bis zu 24 Stunden) kühlen. Das Kühlen lässt das Mehl quellen für mehr Zartheit, festigt die Butter für saubere Kanten und entspannt den Gluten für eine Schmelz-im-Mund-Textur.
- 6
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 5–7 Minuten ruhen lassen, bis er kühl, aber ausrollbar ist. Auf einer leicht bemehlten Fläche oder bemehltem Backpapier auf eine Dicke von 5 mm (knapp unter ¼ inch) ausrollen. Mit einem runden 2-Zoll (5 cm) Ausstecher oder Treppenausstecher ausstechen.
- 7
Den Backofen auf 350°F (175°C) vorheizen. Die Cookies mit ½ inch (1 cm) Abstand auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Backzeiten: 2-Zoll Cookies: 6,5–8 Minuten; größere Treppenausstecher: 7–10 Minuten. Zeichen für perfektes Backen: oben blass, leicht aufgegangen, und die Unterseiten gerade eben leicht goldbraun (nicht dunkelbraun). Wenn die Oberseite anfängt zu bräunen, sind die Cookies zu lange im Ofen. 2 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Gitter setzen und vollständig auskühlen lassen. HINWEIS: 6½ bis 8 Minuten Backzeit ist das realistische Fenster. So sieht es aus: 6:30–7:00 Minuten → meistens perfekt; 7:30 Minuten → sicher; 8:00 Minuten → das absolute Maximum (nur für etwas größere Ausstecher).
- 8
Die Konfitüre gut umrühren. Wenn sie zu dünn oder wässrig ist, 2–3 Minuten erhitzen, bis sie etwas eingedickt ist, dann abkühlen lassen. Eine dickere Konfitüre sorgt für saubere Schichten und verhindert matschige Stellen.
- 9
Puderzucker, Mandelextrakt, Salz und heißes Wasser oder Milch (jeweils einen tablespoon (15 ml) auf einmal zugeben) miteinander verrühren, bis der Guss glatt, undurchsichtig und streichfähig ist. Die Konsistenz sollte fließend weich, aber nicht flüssig sein.
- 10
Einen Cookie großzügig mit Konfitüre bestreichen, dabei einen kleinen Rand lassen. Einen zweiten Cookie darauflegen. Den oberen Cookie mit Zuckerguss bestreichen und nach Belieben eine kandierte Kirsche daraufsetzen.
- 11
Die fertigen Cookies über Nacht in einer luftdichten Dose aufbewahren. Die Feuchtigkeit der Konfitüre macht das Innere der Cookies sanft weicher und sorgt für die typisch wolkig-weiche Imperial-Textur. Tag 2 ist der ideale Servierzeitpunkt.
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