Mennonites Kohl-Borschtsch — Eine Unverzichtbare Präriesuppe
Dieser mennonitische Kohl-Borschtsch ist eine unverzichtbare Präriesuppe – kräftig im Rindfleischgeschmack, mit viel Kohl und tief tröstend. Ein echter Hausmannskost-Klassiker.
Es gibt Suppen, die beeindrucken wollen… und dann gibt es Suppen, die dich still und leise jahrelang begleiten.
Dieser mennonitische Kohl-Borschtsch gehört eindeutig zur zweiten Sorte.
Wenn du irgendwo in den kanadischen Prärien aufgewachsen bist – in Kirchenkellern, Gemeindehäusern, Familienküchen, wo ein großer Topf auf dem Herd vor sich hin köchelte – kennst du diese Schüssel. Sie ist nicht aufgemacht. Sie ist nicht trendig. Und sie ist schon gar nicht der leuchtend rote Roten-Bete-Borschtsch, den viele sich vorstellen.
Das hier ist der tief tröstende Prärie-Klassiker: kräftig nach Rindfleisch, mit Tomatenbasis, viel Kohl und durch das lange Kochen angenehm süß. Es ist die Art von Suppe, die nach Zuhause schmeckt – egal ob dieses Zuhause in Manitoba, Saskatchewan oder Alberta ist, oder ob du sie gerade zum ersten Mal entdeckst.
Zutaten
- 900 g Rinderschulter oder -blattbraten, in 2 cm (3/4-Zoll) große Würfel geschnitten
- 30 ml (2 EL) neutrales Öl
- 1 große gelbe Zwiebel, gewürfelt
- 1 große Stange Lauch (weißer und hellgrüner Teil), in Scheiben geschnitten
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 3 mittelgroße Karotten, in Scheiben geschnitten
- 2 Stangen Sellerie, in Scheiben geschnitten
- 2 mittelgroße Yukon-Gold-Kartoffeln, gewürfelt
- 500–600 g Weißkohl (ca. eine halbe mittlere Kohlkopf), in mundgerechte Stücke geschnitten
- 400 g Dosentomaten, gewürfelt (ca. 1 1/2 Tassen, mit Saft)
- 30 ml (2 EL) Tomatenmark
- 1.4 litres (6 Tassen) Rinderbrühe (am besten salzarm und selbstgemacht)
- 2 Lorbeerblätter
- 7.5 ml (1.5 TL) süßes Paprikapulver
- 3.75 ml (3/4 TL) koscheres Salz (damit anfangen, nach Geschmack anpassen)
- 2.5 ml (1/2 TL) frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- ### Optional, aber sehr authentisch (wähle eines)
- 0.5 ml (1/8 TL) Piment, oder
- 0.5 ml (1/8 TL) Kümmel
- ### Zum Abschluss
- Frischer Dill, gehackt
- Saure Sahne zum Servieren
Zubereitung
- 1
Erhitze das Öl in einem schweren Topf bei mittlerer bis hoher Hitze. Brate das Rindfleisch portionsweise an, bis es schön kräftig gebräunt ist. Lass dir dabei Zeit – genau das ist der Grund, warum die Suppe so unglaublich gut schmeckt. Nimm das Fleisch heraus und lass das Bratfett im Topf.
- 2
Reduziere die Hitze auf mittlere Stufe. Gib die Zwiebel und den Lauch mit einer Prise Salz in den Topf. Koche sie 6–8 Minuten, bis sie weich und leicht goldfarben sind. Füge den Knoblauch hinzu und koche ihn 30 Sekunden lang. Rühre das Tomatenmark ein und koche es 2–3 Minuten, bis es ziegelrot und aromatisch ist.
- 3
Gib die gewürfelten Tomaten hinzu und kratze dabei den Topfboden gut ab. Gib das Rindfleisch zurück in den Topf. Füge die Rinderbrühe, Lorbeerblätter, Paprika, Pfeffer und optional Piment oder Kümmel hinzu. Bringe alles bei leicht geöffnetem Deckel zum sanften Köcheln und lasse es 45 Minuten köcheln.
- 4
Gib die Karotten, den Sellerie und die Kartoffeln hinzu. Köchle alles 15 Minuten. Füge den Kohl und das Salz hinzu. Köchle nochmals 20–25 Minuten ohne Deckel, bis der Kohl weich und zart ist, die Kartoffeln gar sind und die Brühe rund und harmonisch schmeckt. Salz nach Bedarf anpassen.
- 5
Nimm die Lorbeerblätter heraus. Probiere die Suppe – sie sollte herzhaft, leicht süßlich und tief tröstend sein. Mit frischem Dill verfeinern. Mit einem Klecks saurer Sahne und knusprigem Brot servieren.
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