RezepteSammlungenÜber uns
Zum Rezept springen
Shredded pulled pork piled high on a burger bun with coleslaw and BBQ sauce, showing tender, juicy texture
Abendessen

Pulled Pork Perfektion! Zart, Saftig und Unglaublich Lecker!

Dieses Pulled Pork ist genau das, was dich zur BBQ-Königin macht – ganz ohne schickes Equipment. Nur Zeit, Gewürze und ein bisschen Magie.

Vorbereitung
15 Min.
Kochen
8Std.
Gesamt
8Std. 15Min.
Portionen
8
Stil
💰 Alltäglich

Okay, lass uns über Pulled Pork reden – denn dieses Rezept ist wirklich zum Niederknien! Wir reden von zartem, saftigem Schweinefleisch, das dir buchstäblich auf der Zunge zergeht. Die Art von Pulled Pork, bei der du dich wie eine BBQ-Königin fühlst – aber weißt du was? Du brauchst weder einen Smoker noch irgendwelche ausgefallenen Geräte. Nur ein bisschen Zeit, ein paar Gewürze, und zack – du hast etwas Wunderbares auf dem Tisch.

Das Fleisch gart langsam und gemütlich vor sich hin, saugt dabei all die wunderbaren Aromen auf und wird dabei butterzart. Und das Beste? Du musst kaum etwas tun! Einfach rein in den Ofen und vergessen – und nach ein paar Stunden wartet das saftigste, herrlichste Pulled Pork auf dich, bereit zum Auftürmen auf Brötchen, in Tacos oder direkt auf den Teller (kein Urteil hier!).

Mein Tipp: Lass den Coleslaw nicht weg – er ist das i-Tüpfelchen, das dein Pulled Pork von lecker zu absolut unwiderstehlich macht! Ob du es süß, würzig oder beides magst – glaub mir, du wirst noch eine zweite… oder dritte Portion holen!

PS: Ich habe das Rezept in letzter Zeit vereinfacht, die Barbecue-Sauce komplett weggelassen, das Liquid Smoke entfernt und das Pulled Pork stattdessen in Ananassaft geschmort. Beide Varianten sind wunderbar – schau dir also gerne auch mein Ananas-Pulled-Pork an!

Zutaten

Portionen:
8
  • 3 Pfund Schweinebraten (Schulter oder Nacken, am besten mit Knochen) – siehe Hinweise unten für einen größeren Braten
  • 8 ml koscheres Salz (¾ tsp bei feinem Tafelsalz)
  • 2 EL dunkler brauner Zucker
  • 8 ml Paprika
  • 3 ml schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 8 ml Chilipulver
  • 3 ml Cayennepfeffer, optional
  • 6 EL Barbecue-Sauce, plus mehr zum Abschmecken des fertigen Gerichts
  • 80 ml Hühnerbrühe (plus mehr nach Bedarf)
  • 2 Zwiebeln, in dicke Scheiben geschnitten
  • 2 EL Öl
  • 2 TL Liquid Smoke, optional
  • Brötchen zum Servieren
  • Coleslaw zum Servieren
  • Weitere Beilagen wie geschnittene Jalapeños, Pickles, Koriander, Tomaten, Paprika usw.

Zubereitung

  1. 1

    Salz, braunen Zucker, Pfeffer, Chilipulver, Paprika, Knoblauchpulver und Cayennepfeffer vermischen und den Schweinebraten damit einreiben. Das Fleisch kann sofort verwendet oder abgedeckt in Frischhaltefolie für mehrere Stunden oder über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wenn du einen doppelt so großen Braten verwendest, verdopple die Gewürzmenge entsprechend.

  2. 2

    Den Ofen auf 300°F (150°C) vorheizen.

  3. 3

    Das Öl in einem Schmortopf erhitzen und den Braten von allen Seiten kurz scharf anbraten. Das dauert nur ein paar Minuten, da der Zucker schnell bräunt. Alternativ klappt das Grillen unter dem Backofengrill sehr gut. Du kannst diesen Schritt auch ganz weglassen, wenn du möchtest – aber er gibt dem Fleisch eine schön tiefe Note. Den Braten danach auf einen Teller legen.

  4. 4

    Die Zwiebeln anbraten, bis sie weich sind und anfangen zu bräunen. Pass auf, dass sie nicht verbrennen. Den Schweinebraten auf die Zwiebeln legen. Du kannst das Anbraten der Zwiebeln auch überspringen und das Fleisch auf rohe Zwiebelscheiben legen. Wenn das Fleisch aus dem Ofen kommt, sind die Zwiebeln dann aber möglicherweise noch nicht karamellisiert genug – in dem Fall kannst du sie in einer Pfanne fertig karamellisieren.

  5. 5

    6 EL (90ml) Barbecue-Sauce, Liquid Smoke und etwa ⅓ cup (80ml) Hühnerbrühe vermischen und vorsichtig über die Zwiebeln gießen (nicht über das Fleisch, da sonst die Gewürzkruste abgewaschen wird). Das Ziel ist ausdrücklich nicht, das Fleisch zu bedecken. Ein bisschen Flüssigkeit sorgt für Aroma, Feuchtigkeit und stellt sicher, dass Zwiebeln und Fleisch nicht anbrennen. Wenig reicht hier weit. *Bei einem größeren Braten oder einem größeren Schmortopf brauchst du eventuell etwas mehr Hühnerbrühe, gerade genug, um den Boden des Topfes leicht zu bedecken.

  6. 6

    Den Topf abdecken und in den Ofen stellen. Die Garzeit beträgt je nach Braten zwischen 3,5 und 5 Stunden – bei mir waren es 4,5 Stunden. Das Fleisch sollte so zart sein, dass es beim Einstechen mit einer Gabel keinerlei Widerstand bietet und auseinanderfällt. Bei Fleisch mit Knochen sollte es sich ganz einfach vom Knochen lösen. Da die genaue Garzeit von vielen Faktoren abhängt: Wenn das Fleisch nach 4,5 Stunden noch nicht zart genug ist, einfach weitergaren und alle halbe Stunde nachschauen. Das Gute daran: Bei dieser Methode mit niederer Hitze im abgedeckten Schmortopf ist es nahezu unmöglich, das Fleisch zu übergaren. Ein größerer Braten braucht natürlich entsprechend länger. Bei zwei Braten à 3,5 Pfund (1,6 kg) in einer großen, gut verschlossenen Auflaufform hat das bei mir 5,5 bis 6 Stunden gedauert.

  7. 7

    Das Fleisch herausnehmen und etwas abkühlen lassen, bevor du es mit einer Gabel zupfst. Zupf es nach deinem Geschmack, aber nicht zu fein.

  8. 8

    Die zurückgebliebenen Zwiebeln und die Sauce werden verwendet, um das Fleisch zu würzen. Bei Bedarf etwas Hühnerbrühe hinzufügen, um den Topf abzulöschen und aus der Zwiebelmischung eine schöne Sauce zu machen. So viel Fett wie möglich von der Oberfläche abschöpfen. Obwohl du das Fett abschöpfen, alles vermischen und sofort servieren kannst, ist es ideal, die einzelnen Komponenten getrennt einzuwickeln und für ein paar Stunden im Kühlschrank aufzubewahren (Zwiebeln, Fleisch und Sauce separat). Der Grund: Das Fett in der Sauce steigt nach oben und lässt sich nach dem Erkalten leicht entfernen – außerdem können die Aromen so noch besser durchziehen. Andernfalls enthält dein Gericht wahrscheinlich recht viel Fett. Und ganz nebenbei: Im Voraus zubereitete Gerichte sind super praktisch und eignen sich hervorragend für entspannte Dinnerpartys! Das Fleisch unter die Zwiebeln und die Sauce heben. Abschmecken. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nach Belieben noch mehr Barbecue-Sauce unterrühren – ich habe nochmals ½ cup (120ml) dazugegeben. Die Brötchen halbieren und das Brot aus dem oberen Teil etwas herausdrücken (so ergibt sich ein viel besseres Verhältnis zwischen Brot und Fleisch), dann toasten. Ich toaste sie unter dem Grill, bis sie goldbraun und schön knusprig sind – so halten sie das saftige Fleisch und den Coleslaw besser. Jedes Brötchen mit etwas Pulled Pork, Coleslaw und weiteren Beilagen wie geschnittenen Jalapeños oder Pickles belegen. Servieren und genießen! Falls die Zwiebeln noch nicht wunschgemäß karamellisiert sind, einfach in einer Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze unter häufigem Rühren fertig karamellisieren. Falls zu viel Flüssigkeit vorhanden ist und die Sauce zu dünn ist, diese einfach in einem Topf auf dem Herd einkochen (nachdem du das Fleisch herausgenommen hast). Falls nicht genug Flüssigkeit übrig bleibt, einfach Hühnerbrühe, Barbecue-Sauce oder eine Mischung aus beidem hinzufügen, um das Fleisch saftig zu halten. Falls während des Garens zu wenig Flüssigkeit im Topf ist (was unwahrscheinlich ist), kannst du ruhig noch ein paar Spritzer Hühnerbrühe dazugeben. Für die Variante zum Vorauskochen das Fleisch zusammen mit der Sauce und den Zwiebeln, abgedeckt, etwa 30 Minuten bei 350°F (175°C) im Ofen aufwärmen. Das ist ganz einfach. Wenn du einen größeren Braten oder zwei Braten à 3 Pfund (1,4 kg) verwendest, einfach alle Zutaten verdoppeln (außer der Hühnerbrühe – du brauchst möglicherweise etwas mehr, aber nicht unbedingt die doppelte Menge). Die Garzeit verlängert sich dann auf etwa 5,5 bis 6 Stunden.

FAQ

Kann ich Pulled Pork am Tag zuvor zubereiten?+
Ja! Du kannst das Fleisch noch warm zupfen und dann in einem luftdichten Behälter bis zu 4 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren einfach sanft auf dem Herd mit einem Schuss Barbecue-Sauce oder Hühnerbrühe aufwärmen.
Was kann ich verwenden, wenn ich keinen dunklen braunen Zucker habe?+
Du kannst hellen braunen Zucker, normalen weißen Zucker oder sogar Honig in gleicher Menge verwenden – das Aroma wird etwas milder, aber das Pulled Pork wird trotzdem wunderbar. Ahornsirup funktioniert auch super, wenn du eine andere Geschmacksnote möchtest.
Woran erkenne ich, dass das Fleisch gar und zart genug zum Zupfen ist?+
Das Fleisch ist fertig, wenn es sich mit zwei Gabeln leicht auseinanderziehen lässt – es sollte mit minimalem Aufwand auseinanderfallen. Das dauert je nach Ofen und Bratengröße in der Regel 4 bis 6 Stunden. Du kannst auch prüfen, ob die Kerntemperatur 205°F erreicht hat, dann ist die Zartheit optimal.
Ist der Cayennepfeffer wirklich notwendig, und wie scharf wird das Gericht dadurch?+
Der Cayennepfeffer ist optional und sorgt nur für eine dezente Schärfe – mit nur ½ tsp wird das Pulled Pork nicht wirklich scharf, aber es bekommt eine schönere Tiefe im Geschmack. Lass ihn einfach weg, wenn du es für Kinder zubereitetest oder eine mildere Version bevorzugst.

comments.rateTitle

comments.rateSubtitle

(0)

Kommentare

comments.loading
0/2000

Weiter stöbern

Das könnte dir auch gefallen

Lust auf mehr? Entdecke die gesamte Sammlung — filtere nach Lebensstil, Küche oder Ernährungsbedürfnissen.

Alle Rezepte entdecken
Pulled Pork Perfektion! Zart, Saftig und Unglaublich Lecker! | Food 400°